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Polardaten
Polardaten eine Matrix die das Geschwindigkeitspotential eins Segelboots im Verhältnis von Windstärke (TWS) und Winkel des Schiffes zum Wind (TWA) darstellen.
TWA (True Wind Angle)
TWA = True Wind AngleBerechneter Winkel des Schiffes zum Wind aus den Werten AWA (Apparent Wind Angle) und der Schiffsgeschindigkeit. Je nach System kann hierzu die Geschwindigkeit vom Wert SOG (Speed over Ground) vom GPS oder die Geschwindigkeit STW (Speed Through Water) vom Paddelradgeber verwndet werden.Beide Werte (AWA und TWA) geben den relativen Windeinfallswinkel zum Messgerät bzw. dem Schiff an. Ein TWA 90° Backbord bedeutet nicht, dass es sich um Westwind handelt (es sei denn Sie fahren einen COG von 000°)
TWS (True Wind Speed)
TWS = True Wind SpeedBerechnete Wind Geschwindigkeit aus den Werten AWS (Apparent Wind Speed) gemessen vom Windgeber und der Schiffsgeschindigkeit. Je nach System kann hierzu die Geschwindigkeit vom Wert SOG (Speed over Ground) vom GPS oder die Geschwindigkeit STW (Speed Through Water) vom Paddelradgeber verwndet werden.
Die meistgelesenen Einträge
Geber
Geber
Geber liefern Informationen an die entsprechenden Displays. In der Schifffahrt gibt es unterschiedliche Geber für unterschiedliche Messungen.
Echolot Sonar Geber
Radar
Windgeber
Temperaturgeber
uvm.
Die Geber erfassen die Werte mit unterschiedlichen Techniken und geben die Werte direkt oder über ein Netzwerk an die jeweiligen Sichtgeräte und Displays.
Je nach Geber und System erfolgt die Übertragung als Datensatz im Netzwerk (z.B. NMEA0183 oder NMEA2000) oder in einer propritären Form. Während NMEA Datensätze herstellerübergreifend ausgewertet werden können bedeutet eine propritäre Übertragung, dass Geber und Display vom gleichen Hersteller sein müssen.
Bildgebende Daten (Echolot, Sonar, Radar) sind allesamt propritär.
Bei den Echolotgebern unterscheidet man zwischen:
Spiegelheckgebern
Durchbruchgebern
Inneneinbaugebern
Live Geber
Echolot
Echolot
Alternative Bezeichnung: Lot, Fishfinder
Ein Echolot ist ein Gerät zur elektroakustischen Messung von Wassertiefen, Bodenbeschaffenheiten und Struktur und Fischen.
Das Echolot sendet über seinen Geber einen Schallimpuls und empfängt das reflektierte Echo ebenfalls über den Geber, entweder vom Boden oder von Struktur und oder von Fischen dazwischen.
Auch wenn wir es bei den Echoloten mit Schallimpulsen oder Schallwellen zu tun haben, die mit dem menschlichen Ohr nicht zu hören sind, bleiben es physikalisch gesehen Schallwellen mit den bekannten physikalischen Größen / Einheiten und Bezeichnungen.
Insofern ist ein Echolot auch vergleichbar mit einer traditionellen Stereoanlage. Ein Verstärker (Echolotdisplay) sendet ein Signal an die Lautsprecher (Geber). Die Lautsprecher (Geber) senden den Schall in den Raum. Der Schall wird von der Wand reflektiert und von einem Mikrofon (Geber) wieder aufgefangen und zum Eingang des Verstärkers (Echolotdisplay) weitergeleitet. Im Verstärker (Echolotdisplay) wird das Signal an eine Monitorbox (Display des Echolotdisplays) ausgegeben.
Natürlich hinkt der Vergleich etwas, da es im Audio Bereich auch schnell mal zu einer Rückkopplung kommen kann, aber grundsätzlich & physikalisch passt der Audio Vergleich sehr gut besonders wenn wir später auf die Frequenzen, Wellen- und Ausbreitungsformen zu sprechen kommen.
Echolote bestehen mindestens aus zwei (oder mehr) Teilen:
Echolotdisplay & Geber
oder
Display & Echolot-Blackbox & Geber
NMEA2000
NMEA2000
NMEA 2000 wurde im Jahr 2000 von der amerikanischen Normungsorganisation NMEA, als Nachfolger für NMEA 0183 entwickelt. NMEA 2000 ist eine Erweiterung von SAE J1939, welches im Nutzfahrzeugbereich verwendet wird und auf dem von Bosch und Intel entwickelten Controller Area Network (CAN) basiert.
NMEA2000 Netzwerke dienen dem numerischen Datenaustausch. Es werden also Datensätze PGN ausgetauscht.
Am Beispiel Geschwindigkeit durchs Wasser = STW (Speed Through Water)
";STW:5.3;"
Das NMEA2000 Netzwerk ist nicht vergleichbar zum Ethernet Netzwerk.
Während Ethernet im sog. Hub&Spoke Format aufgebaut ist, ist das NMEA2000 ein linearer Aufbau über eine sog. Backbone Leitung.
In der Regel sind Kabel mitsamt Stecker vorkonfektioniert. Hier hat sich das Micro-C Format durchgesetzt.
Raymarine SeaTalk-ng ist technisch ebenfalls ein NMEA2000 Netzwerk nur mit eigenen Kabeln und Steckverbindern.
Den Aufbau sowie Tipps und Tricks von NMEA2000 Netzwerken haben wir im Tutorial NMEA2000 Netzwerke dargestellt:
Echolot-Laden: https://echolotladen.de/Shop-Service/NMEA2000-Netzwerke/
LEPPER marine: https://lepper-marine.de/Shop-Informationen/NMEA2000-Technik/